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Digital Signage - alles darüber und die passenden Lösungen

Def:
Digital Signage FlughafenAus dem Englischen, bedeutet (Digital Signage) digitale Beschilderung. Also im weitesten Sinne die Werbung mit Anzeigetafeln, oder durch moderne Displays, Projektionen usw. mit wechselndem Inhalt. Wir kennen das aus dem Einkaufszentrum, den U-Bahnhöfen, Flughäfen, etc.

Digital Signage begleitet uns im täglichen Leben, ständig kommt neuer Content hinzu, ob
  • auf Displays an der Kasse im Supermarkt,
  • an Bahnsteigen oder sogar
  • im Taxi und der S-Bahn.
  • im Unternehmen beim Warten auf den nächsten Termin,
  • an Infoterminals, bspw. der Bahn,
  • an Kiosksystemen und Instore TV,
  • auf Informationsdisplays in Schaufenstern.
Lösungen für Digital Signage befassen sich mit der Erstellung des Contents, der verteilt und dargestellt werden soll, sowie dem „Transport“ der Daten (Audio, Video, RS-232, usw.) vom Medienserver, also dem Abspielgerät, zur Senke, also zum Display, Projektor, Anzeigentafel, oder Lautsprechern etc.

Die technischen „Hürden“ sind bereits gut erklärt in den KVM Extender Kategorien, hier finden Sie bspw. die Anforderungen an CAT5 Kabel, damit das Video auch in perfekter Qualität am Display ankommt.

Wie funktioniert Digital Signage? Ein Anwendungsbeispiel:

Mit dem Digital Signage Creator von Gefen (darauf läuft die eigenständige Software „Digital Signage Director“ (DSD) unter Windows), oder anderen Softwarelösungen werden die Inhalte gestaltet.

Digital Signage LayoutSie haben eine Vielzahl von fertigen Templates zu Verfügung mit denen z.B. ein 16:9 Display befüllt werden kann.

Auf der rechten Seite ein großer Bildausschnitt für Ihre Werbevideos, unten ein Ticker, auf der linken Seite vielleicht anklickbare (per Touchscreen wenn gewünscht) PDFs o.ä. Hier sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, trotzdem besticht die Software durch Ihre Einfachheit, die eine lange Einarbeitungszeit unnötig macht.

Die Inhalte sind fertiggestellt, nun müssen Sie verteilt werden. In den Filialen, also dort wo der Content dargestellt werden soll, ist ein entsprechender Empfänger platziert.

Digital Signage SchemaPush Betrieb: Von einer Zentrale aus wird eine neues Projekt oder Content, Playlists, Schedule an die jeweiligen Empfänger (bspw. der EXT-DSC) übertragen. Vor dort aus geht es weiter an die Displays.

Oder aber im Pull Betrieb: D.h. der Empfänger holt sich seine Updates selbst ab. Dabei verbindet er sich selbständig übers Internet (Sichere Verbindung unabdingbar) an den Medienserver.

Nun wird das Video in der „Filiale“ verteilt -> in Richtung der Displays. Hier wählen wir nun aus verschiedenen Medien und Signalen, die übertragen werden können.

Digital Signage bedeutet oft, dass lange Strecken überbrückt werden müssen. Dazu nutzen wir die Vorteile der Aktivtechnik, meist mit Sender und Empfänger über CAT5, Glasfaser, WLAN oder IP. Manchmal kommen auch VGA wireless oder HDMI wireless Extender zum Einsatz, wobei hier oft im 5GHz Band gearbeitet wird, d.h. im bekannten WLAN Netz. HDMI wireless Extender sind in der Lage kompressionsfrei bis zu 30m und sogar durch Wände, zu übertragen. Die Wahl des richtigen Systems will wohl überlegt sein.

Wir unterscheiden generell nach Medium, d.h. wir können wireless, 1:1 per CATx oder LwL, sowie per TCP/IP über Glas oder Kupfer übertragen.

Die Lösungen werden immer flexibler und komplexer. Während es vor zwei Jahren noch reichte ein VGA Signal über CAT5 zu einem Display zu schicken, wird nun dasselbe Signal gesplittet, evtl. wieder über CAT5 geschickt, aber an 20 Displays und dazu noch ein zeitgesteuertes RS-232, das bspw. die Displays ein- und ausschalten kann.

Heute ist es darüber hinaus möglich ein FullHD Signal in HDMI oder DVI zu splitten, verlängern und sogar über TCP/IP in Echtzeit (nahezu latenzfrei) zu übertragen. Der ADDERLink Infinity macht das perfekt.

Digital Signage VerteilungAlles inklusive Rückkanal, sodass auf Empfängerseite bspw. per Touchscreen auf einen Inhalt reagiert werden kann und der Rechner an der Quelle auf sämtliche andere Displays die Änderung überträgt. So können interaktive Inhalte geteilt und beispielsweise über einen Universitätskampus verteilt werden. Ein solches System wurde zum Beispiel in 2012 an der Uni Wien errichtet.

Aber auch aus Deutschland kommen flexible Verteiler Systeme für Digital Signage Content. Die Firma IHSE Nähe Bodensee, hat mit der Draco vario Serie in Verbindung mit den Draco tera Matritzen ein ähnlich flexibles System geschaffen. Hier wird 1:1 und über ein proprietäres Protokoll übertragen, d.h. wir haben kein TCP/IP mit Multicast, sondern eben eine 1:1 Verkabelung zwischen Sender und Empfänger. Um das Ganze dann noch flexibler zu machen kommt dazwischen die Matrix ins Spiel – und schon kann das Quellsignal gesplittet, verteilt oder über ein anderes Medium verlängert werden. Also bspw. CAT5 rein, LwL raus. Der Umschaltvorgang ist so schnell, dass die Displays nichtmal mehr in „blank“ gehen, also schwarz werden, bevor der nächste Kanal erscheint. Beeindruckend. Hier kann alles Digitale durchgeschaltet werden, von DVI über HDMI inkl. HDCP, DSI, HD-SDI, USB 2.0 und auch Audio, RS-232, uvm. DualHead Applikationen für Schnittstudios, oder eben die großflächige Verteilung oder Neudeutsch „Digital Signage“ eines Inhaltes auf ganz, ganz viele interaktive Displays oder Projektoren.

Hier ein kleiner Überblick um die versch. Möglichkeiten besser darzustellen:

  ADDERLink IHSE Draco tera ADDERLink GefenPRO modular Matrix
  ALAV Serie mit Daco vario Infinity mit HDBase-T Extender
         
Medium Sender zum Switch CATx CATx od. LwL TCP/IP CATx od. LwL CATx
VGA ? ? ? ?
DVI ? ? ? ?
DualLink DVI ? ? ? ?
4k DVI ? ? ? ?
HDMI ? ? ? ?
SDI/ HD-SDI ? ? ? ?
USB 2.0 ? ? ? ?
TCP/IP Multicast ? ? ? ?
Tastatur/Mouse/Touch ?(evtl. RS-232) ? ? ?
Matrix ? 288 Ports max. ? 32 x 32
völlig flexible Matrix ? ? ? ?
max. Reichweite Sender/Empfänger 300m 280m CATx, 20km LwL o. Limit mit Netzwerkswitches 200m
POL (Power over Link) ? ? ? ?
Anzahl Quellen max. 8 287 ohne Limit 32
Anzahl Displays max. 8 287 ohne Limit 32

Autor Thomas Mussnig


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