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Draco tera compact - der DVI KVM Switch

IHSE Draco LogoDraco von IHSE, das ist mittlerweile in aller Munde.
Die Draco Serie beinhaltete sowohl KVM Extender, als auch KVM Switches. KVM bedeutet in dem Fall Keyboard- Video- Mouse, ein Extender verlängert diese Schnittstellen und ein Switch schaltet sie, also kann ein Benutzer mit nur einmal Tastatur- Maus- Monitor mehrere Rechner bedienen und zwischen ihnen hin- und herschalten. Die erste Draco Extendern sind nun in den Produktfamilien Draco vario und compact aufgegangen, die Draco compact Extender komen im schwarzen Gehäuse daher und sind in verschiedenen Ausführungen fertig konfektioniert erhältlich. Die Draco vario hingegen, ist, wie der Name schon sagt völlig variabel und flexibel bestückbar. Verscheidene Gehäuse können je nach Anforderung verschiedenste Baugruppen aufnehmen, so ist von 1x DVI mit USB HID (Human Interface Device, also Eingabegeräte wie Tastatur und Maus) bis zu 10x Quadhead DVI mit USB 2.0 und digital Audio in einem Gehäuse jede denkbare Kombination möglich.

Inhaltsverzeichnis zum Thema IHSE Draco:
  1. Einleitung IHSE Draco Matrix System
  2. Draco tera & compact im Vergleich
  3. Industriequalität und gängige Systeme
  4. Warum bei KVM Extender auf Marken setzen

Draco tera & compact im Vergleich

Die KVM Switches der Draco Serie heißen tera Enterprise, dass sind modular skalierbare Switches für große bis sehr große Umgebungen, bis zu 288 Ports in einem Gehäuse und erweiterbar. Und tera Compact, die KVM Switches um die es sich in diesem Artikel dreht.

Draco tera Compact sind 8, 16, 32, 48, 64 oder 80 Port KVM Switches für mittlere bis größere Umgebungen und Anforderungen. Es handelt sich um DVI KVM Switches, die CATx (damit meinen wir CAT5/6/7) oder LwL basiert oder auch im Mischbetrieb fertig bestückt und nicht modular im Aufbau bestellt werden können.

IHSE Draco tera compact Features
Anders als beim klassischen KVM Switch werden die CPUs nicht direkt verkabelt, sondern per entsprechendem Draco vario (oder auch Draco compact) Sender, per CATx oder LwL, angeschlossen. Das erhöht auch Quellseitig die Flexibilität, da per CATx Sender bis zu 140m und per LwL Sender sogar bis zu 10km bis zum Draco tera Compact Switch überbrückt werden können. Der Switch erkennt die Sender und legt sie entsprechend in der Menüführung an, es muss nichts zugewiesen oder eingestellt werden.

Auf der Ausgangsseite dasselbe, CATx oder LwL Empfänger absetzen und dort die Konsole oder die Konsolen anschließen. Auch hier sind keine Einstellungen oder Zuweisungen nötig, der Switch macht das von alleine. Das nennt IHSE Flexport Technologie.

Wenn wir uns zum Vergleich noch einmal einen klassischen KVM Switch ansehen, so finden wir dort in den Beschreibungen immer die Anzahl der Benutzer oder Konsolen und danach die Anzahl der CPUs oder Quell-PC’s, die maximal angeschlossen werden können. Also beispielsweise einen 2x16er Switch, das heißt: zwei Benutzer auf 16 Server. Oder 4x32 (vier Konsolen auf 32 CPUs), 1x8 usw. Die Draco tera Compact Serie ist durch die Flexport Technologie frei von solchen Beschränkungen. Die Switches haben einfach acht Ports. Oder 16. Oder 64. Punkt.

Ein- und Ausgänge werden alleine durch die Anzahl der angeschlossenen Sender und/oder Empfänger festgelegt. Eine lokale Konsole haben die Switches übrigens nicht. Bei einem 32 Port Draco tera compact ist es also möglich einen Benutzer auf 31 Server zu schalten oder aber 31 Benützer auf einen Server, oder aber alles dazwischen.

Die Switches sind in der Lage
  • SingleHead
  • DualHead
  • und Quadhead
Anwendungen abzubilden. Generell brauchen KVM Switches und Extender pro DVI Signal in der Regel ein Verbindungskabel (CATx oder LwL). Das hiesse im Umkehrschluss, dass ein DualHead- Sender zwei Ports am Switch belegen würde. Richtig.

Oder doch nicht? IHSE macht es seit ein paar Monaten möglich: DualHead (oder aber einmal DualLink) DVI und USB HID wird über nur ein (in Zahlen 1) Verbindungskabel übertragen. Damit wird lediglich ein Port für DualHead und nur zwei Ports für eine Quadhead- Anwendung belegt. Diese revolutionäre Technik ist neu und wird durch modernste Kompressionsalgorithmen erreicht. Wir haben es live gesehen – selbst bei hochauflösenden Videos mit schnellen Bildwechseln ist von der Kompression nichts zu erkennen. Man kann wohl nur im Labor und mit spezieller Technik feststellen, dass komprimiert wird. Um ganz sicher zu gehen schicken wir für Ihre Anwendung lieber ein Testkaufgerät, das ist risikofrei für Sie und wir können ganz sichergehen, dass die 1G Bandbreite, die für diese Übertragung bereitgestellt wird auch für Ihre Anwendung 100% ausreichend ist.

Die Umschaltung zwischen den Sender-Ports erfolgt durch Hotkeys, das sind Tastenkombinationen, bspw. „Strg+Strg+1“ um auf den ersten Server zu schalten, über das OSD (On-Screen-Display) mit der Serverliste, oder aber das Draco tera Tool, eine Java-basierte Applikation. Im tera Tool kann graphisch entsprechend zugewiesen und geschaltet werden.

Vielleicht kennen Sie das von Ihrem „alten“ KVM Switch: Sie schalten um und… Es passiert nichts… Dann… endlich… Das Gerät braucht gefühlte Ewigkeiten umzuschalten. Anders die neuen Draco tera compact Switches. Sie beherrschen sogenanntes „Instant Switching“, das bedeutet übersetzt nichts anderes als „sofortiges oder unverzügliches Umschalten“. Und das ist wörtlich zu nehmen. Der Umschaltvorgang ist so schnell, dass der Bildschirm nicht einmal in „blank“ gehen kann, also Zeit hat schwarz zu werden, das neue Bild des angewählten Kanals ist sofort da und es kann losgehen. Instant Switching haben die Draco tera compact Switches übrigens von den großen Brüdern Draco major und tera Enterprise „geerbt“.

Bei dieser schnellen Umschaltzeit von wenigen Millisekunden hilft das ebenfalls neue „USB Ghosting“ gehörig. Hier wird an den Sendern über den Switch jeder CPU angeschlossenes USB HID vorgespielt, d.h. beim Umschalten auf den entsprechenden Kanal muss nicht erst Tastatur und Maus per USB initialisiert werden, sondern ist sofort verfügbar, denn es war ja nie wirklich weg. Ghosting heißt in unserem Fall „vorgaukeln“. Auch die Draco tera Enterprise Switches beherrschen diese intelligente Art USB HID - Endgeräte nicht zu „verlieren“.

Hier noch eine kleine Übersicht der verschiedenen Geräte und ein Auszug der entsprechenden Features.

Los geht übrigens bereits bei 3.750,-€ für den 8 Port mit CATx E/A Karte, zzgl. entsprechender Anzahl Sender und Empfänger.

In Kürze wird hier ein Video erscheinen, das den Aufbau und die Inbetriebnahme eines solchen Switches live zeigt, denn oft hören sich so viele Features viel komplizierter an, als es dann eigentlich wird. Die Installation und Einrichtung ist eine Sache von wenigen Handgriffen, ein 16 Port Gerät kann nach Hardwareinstallation im Schrank sicherlich in 30 Minuten vollständig erledigt sein.

Draco tera Compact Switches sind darüber hinaus kaskadierbar. „Kaskadieren“ kommt von Kaskade und beschreibt ein Brunnenbecken, dessen Wasser überläuft und im nächsten Becken landet, wieder überläuft um im nächsten Becken zu landen, usw. Auf Deutsch: Wer 16 Ports kauft und das Ding ist irgendwann voll, der kaut einfach nochmal einen Switch und verbindet die beiden Geräte. Der Benutzer merkt davon nichts, das Handling ist unverändert –nur, dass nun mehr Benützer oder Server verfügbar sind. Die Kaskadierungsmethode nennt IHSE „Smart Grid“, anders als bei Heimelektronik oder weißer Ware, die sich die günstigsten Stromtarife suchen und als Startzeit festlegen, bedeutet IHSE’s Smart Grid den „schlauesten Weg“ zu finden.

Das muss kurz erklärt werden: Nicht nur die Verbindung zwischen dem „Master“, also dem obersten Switch in der Kaskade, zum „Slave“, also einem Switch der Ebene darunter kann genützt werden um einen oder mehrere Nutzer auf einen oder mehrere CPUs in der Kaskade zu verbinden, sondern auch eine mögliche Verbindung zwischen allen tera compact Switchen in der kompletten Kaskade. Ist einmal ein Weg durch einen anderen User belegt, so „sucht“ die Intelligenz in den Switches einen Neuen. Einzige Vorgabe dafür: Alle Switches müssen im selben Netzwerk bzw. VLAN hängen.

Autor Thomas Mussnig