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DVI KVM over IP ADDERLink Infinity mit Matrixfunktion der neuesten Generation

DVI KVM over IP ADDERLink Infinity mit Matrixfunktion der neuesten Generation

KVM over IP Extender – in REALTIME für Kontrollräume/Postproduction uvm.

Aufbau einer KVM over IP Matrix Umgebung mit KVM Extendern über Netzwerk.

Völlig frei per TCP/IP Übertragung im Netzwerk – in höchster Qualität und Videogüte. Und ohne zentralen Switch realisierbar. Manche Geräte sogar mit KVM over IP Fernzugriff für die Server- Fernwartung.

konventioneller KVM CAT5/6/7 oder LwL Extender

Konventioneller KVM CAT5/6/7 oder LwL Extender

Eine KVM Umgebung sieht konventionell eigentlich immer gleich aus:

Der QuellPC wird mit einem Kabel an einem KVM Switch verbunden und auf der anderen Seite des Switches haben wir entsprechende Anschlüsse für KVM, also Keyboard, Video, Maus.
Modernere Systeme haben statt der Standard- Verkabelung zwischen Server und Switch sogenannte Verstärkermodule oder auch „Dongles“, die Tastatur-, Maus- und Videoausgänge des PCs auf CAT5/6/7 umsetzen und dann per Netzwerkkabel einige Meter bis zum Switch überbrücken können. Auf der Benutzerseite ist (sind) die Konsole(n) nun ebenfalls über CATx absetzbar.
Spezielle KVM over IP Umschalter sind auch in der Lage eine oder mehrere remote Konsolen zur Fernwartung abzusetzen. Meist wird hier über ein VNC oder Java Applet ein oder mehrere Rechner ferngesteuert, d.h. man kann bis hin in die Boot-Ebene zugreifen, sieht den Rechner aus der Ferne hochfahren, kann ins BIOS usw. Kombiniert mit per USB oder RS-232 anschließbaren Steckdosenleisten eine interessante Lösung

 

KVM over IP über Gigabit Switches für „unendliche Freiheit“:

Relativ neu auf dem Markt und deshalb oft vernachlässigt werden nun Lösungen, die über TCP/IP, also Netzwerk, kommunizieren und nur mit Sendern und Empfängern auskommen. Sie sind verfügbar für CATx oder LwL Verkabelung und brauchen bei CATx Gigabit Netzwerkswitches, bei Glasfaser Fiber Channel over Ethernet (FCoE) Switches.

KVM over IP Extender 1:1

KVM over IP Extender 1:1

Sie sehen aus wie handelsübliche KVM Extender – Ein Sender, ein Empfänger, dazwischen lediglich das Netzwerkkabel. Sie können auch so betrieben werden, d.h. als KVM Extender für 1:1 Verbindungen.

 

 

 

Interessant wird die Leistungsfähigkeit allerdings dann, wenn man die Funktionalität eines „KVM-Switches“ oder einer „KVM Matrix“ abbilden möchte:
Bspw. könnten acht Server an jeweils acht Sendemodule verbunden werden, und auf Konsolenseite ein Empfänger, an dem Tastatur Maus und ein Display angeschlossen sind.

KVM over IP Matrix Aufbau

KVM over IP Matrix Aufbau

Oder aber andersherum: nur ein Quell PC liefert bspw. Video und Audio – aber acht verteilte Displays zeigen den Inhalt.
Anforderungen in der Industrie sehen häufig aus wie irgendetwas dazwischen: 20 Server (also Sender) werden von vier Administratoren (also Empfängern) verwaltet. Natürlich kann jeder Admin von seiner Konsole auf jeden Rechner zugreifen. Wenn er zwischen den Servern hin und her schaltet stört oder blockiert er dabei keinen seiner Kollegen. Kommen weitere Rechner hinzu werden einfach weitere Sendemodule in die Umgebung eingefügt. Auch auf Benutzerseite ist eine Erweiterung theoretisch bis ins unendliche möglich.
Mittlerweile gibt es einfache Extender über Netzwerk von vielen verschiedenen Herstellern. Meist steckt sogar derselbe Chipsatz dahinter. Mehr als 1:1 Verbindungen sind meist nicht möglich, ansatzweise 1:n KVM Funktionalität. Wirklich völlig frei und flexibel konfigurierbare Matrix Systeme gibt es nur von einem Hersteller: ADDER mit seiner ADDERlink Infinity Serie.

 

Aber woran erkennt man nun vernünftige KVM over IP Lösungen? Was sind die Kriterien, die ein High-End System ausmachen?

  1. Der Preis:
    Für ein Pärchen, bestehend aus Sender und Empfänger, im gehobenen Bereich, wird momentan generell ein Preis größer 2.000 € zu veranschlagen sein.
  2. Haptik, Gehäuse, Qualitätsanmutung:
    Generell sind Gehäuse führender Hersteller aus veredeltem Metall. Oft wird lackiertes und bedrucktes Blech zum Einsatz kommen, manchmal gebürstetes oder glasperlengestrahltes Aluminium. Nie finden Sie billige Plastik oder- schlecht abgekantete der Blechgehäuse. Die Verpackung ist ordentlich und enthält sämtliches, zum Betreiben benötige, Zubehör inklusive mindestens einer Quickinstall.
  3. Installation:
    Sender und Empfänger sollten sind einfach „finden“. Die Geräte sind standardmäßig so eingestellt, dass sie durch ihre werkseitigen IP Adressen in der Lage sind, Sender und Empfänger zu erkennen und zu „vernetzen“. Wird ein komplexeres Netzwerk aufgebaut, so kommt in der Regel eine Management- Appliance zum Tragen. D.h. ein zusätzliches Gerät wird im selben Netzwerk installiert, erkennt sämtliche Sender und Empfänger, gruppiert diese stellt sie auf einem zentralen, meist webbasierten, Usermanagement dar. Hier können nun Leitungswege definiert werden, bspw. kann eine Quadhead Quelle mit nur einem Klick auf den entsprechenden Empfänger geschaltet werden, oder aber eine ganze Reihe von Displays kann sich bspw. zeitgesteuert Video und Audiodaten von verschiedenen Quellen holen.
  4. Sonderfeatures, Multicast und Gigabit Switches:
    Multicast: Ist dafür zuständig, dass in einer Installation mit mehreren Empfängern und nur wenigen Sendern, das Signal nur einmal ins Netzwerk „gespeist“ wird. D.h. statt für jeden Empfänger ein einzelnes Signal loszuschicken, wird es nur einmal Quasi „bereitgestellt“ und alles Empfänger können es „abrufen“. Das spart Bandbreite und erfordert spezielle Switches.
    Gigabit Switches: Je nach Anbieter sind verschiedene Netzwerkswitches nötig. Manche Matrix Extender brauchen Standard Gigabit Switches, andere 8K Jumbo Frames, wieder andere managed Switches mit IGMP. Fragen Sie in jedem Fall vor dem Kauf nach – sonst kann es passieren, dass die Empfänger schwarz bleiben.
  5. Redundanz:
    Keine wertige Anwendung kommt heutzutage ohne redundanten Aufbau aus. Wichtig ist hier, dass die Quellen und Senken, die mgm. Appliance und auch die komplette Netzwerkinfrastruktur so ausgelegt sein muss (und kann), dass im Falle des Falles immer weitergearbeitet werden kann. Gibt es diese Möglichkeit nicht, so ist unserer Meinung nach die Lösung eher für das SOHO oder Endkundengeschäft geeignet.
KVM over IP redundant aufgebaut

KVM over IP redundant aufgebaut

 

KVM over IP bei SPHINX – was können wir bieten?

Im Moment können wir Ihnen Systeme in verschiedenen „Gewichtsklassen“ anbieten:
In der Mittelklasse  TCP/IP basierte Extender Lösungen von GEFEN. Hier ist die Möglichkeit eine Matrix aufzubauen sehr beschränkt. Die Geräte sind im mittleren Preissegment angesiedelt und recht vernünftig verarbeitet. Durchaus zu empfehlen für 1:1 Verbindungen, nur rudimentäre Software Unterstützung beim Vernetzen.

Das absolute High-End in dieser Geräteklasse stellt hier wieder einmal ADDER Technology aus England. ADDER bietet mit seinem Infinity System tatsächlich nahezu „unbegrenzte“ Möglichkeiten. Die Geräte können 1:1 als Extender verwendet werden, aber auch in mittleren bis sehr großen Umgebungen für riesige KVM over IP Matrizen skaliert werden. Eine zentrale Management Einheit (AIM = ADDERLink Infinity Management) sorgt für die komplette Konfiguration. Hier werden Login Daten, Leitungswege, verschiedenste Szenen, sowie die Update Funktion zentral verwaltet. Zusätzlich zur perfekt verarbeiteten und stylischen Hardware ist das sicherlich die umfangreichste und leistungsstärkste Software, die es in diesem Bereich gibt. Sender und Empfänger sind ab etwa 1100 € zu haben, je nach zusätzlichen Optionen ist Luft nach oben. AIM schlägt mit etwa 4.500 € zu Buche.

In Installationen großer 40 Ports ist der pro Port Preis aber trotzdem deutlich geringer als bei konventionellen KVM Matrix Systemen. Dazu kommt die wesentlich höhere Flexibilität – es können CATx aber auch LwL Sender und/oder Empfänger eingebunden werden. Sämtliche vorher genannte Extras finden Sie standardmäßig bei den ADDERLink Infinity Systemen. Manche der Systeme unterstützen sogar die Server Fernwartung (KVM over IP) um auch im Wartungsfall bis auf Hardwareebene der Server zugreifen zu können. Egal wo auf der Welt Sie sich gerade befinden.

Realtime KVM over IP made in England:

ADDERLink Infinity
USB transparent
DVI bis DualLink
LwL Multimode oder Singlemode
CAT5/6/7
Delay von wenigen Millisekunden
Geeignet für Postproduction und Leitwarten, sowie sämtliche industriellen Anforderungen

 

Die Gerüchteküche brodelt, wenn es um KVM over IP geht:

  • Es ist langsam
  • Es hat ein grosses Delay
  • Die Mouse ruckelt
  • das geht nur in geringen Auflösungen
  • das Bild ist schlecht
  • Es ist sehr kompliziert aufzubauen
  • Man braucht teure Switches dafür

 

Um das zu entkräften haben wir keinerlei Kosten und Mühen gescheut und eine komplette KVM over IP Matrix in ein Flightcase verbaut.

ALIF und AIM im Flightcase zur Vorführung bei Ihnen im Hause.

ALIF und AIM im Flightcase zur Vorführung bei Ihnen im Hause.

 

Inklusive

  • einen HP Gigabit Switch (der ist teuer, OK, muss aber auch gar nicht sein)
  • zwei Sender und zwei Empfänger Infinity
  • zwei DualHead 4k Rechner
  • und einiges mehr

 

Sie werden Augen machen und selbst bei 4k Videos keinerlei Ruckeln oder Delay feststellen. Diese Geräte werden von namhaften Studios eingesetzt – zur Bearbeitung von 4k Filmmaterial, bevor es in die Kinos kommt. Rufen Sie uns an, wir kommen damit vor Ort und überzeugen Sie sich selbst.

Die installierte Basis ist groß, namhafte, deutsche KFZ Hersteller nutzen Infinity KVM over IP Systeme bereits heute für 3D animationen und Konstruktionszeichnungen. Die Einsatzgebiete sind unerschöpflich – genauso wie die Flexibilität.

 

Projektanfragen senden Sie bitte hier.

Über Thomas Mussnig

Thomas Mussnig ist Geschäftsführer der BellEquip GmbH. Du kannst Thomas auf Facebook und auf Google+ folgen.

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